Bedeutung der Buchhaltung

Buchhaltung wird oft als eine lästige Pflicht gesehen. Eine genaue Buchhaltung ist jedoch für die Steuererklärung am Ende des Jahres wichtig. Zudem können die Zahlen zu Controlling-Zwecken genutzt werden.

Bei der Buchhaltung geht es sowohl darum, Einnahmen und Ausgaben als auch Veränderungen bei den Vermögenswerten sauber zu erfassen. In der Praxis bedeutet dies, dass Belege, Rechnungen und Zahlungseingänge sauber verbucht werden müssen.

Viele Firmeninhaber empfinden Buchhaltung als lästige Pflicht, die vom eigentlichen operativen Geschäft ablenkt. Auch wenn die Erledigung der Buchhaltung keine direkte operative Tätigkeit ist, ist sie dennoch aus folgenden drei Gründen wichtig und darf nicht vernachlässigt werden:

Steuererklärung - Sparen Sie bares Geld

Im Rahmen der Steuererklärung am Ende des Jahres müssen Sie alle Einnahmen und Ausgaben angeben. Auf den Gewinn zahlen Sie entsprechende Steuern. Eine saubere Buchhaltung stellt sicher, dass Sie wirklich alle Ausgaben deklarieren können und dadurch Ihr erzielter Gewinn möglichst tief ist, wodurch wiederum die Steuerlast sinkt. Eine saubere Buchhaltung kann also Geld sparen!

 

Controlling - Analysieren Sie ihre Geschäftszahlen und steigern Sie die Profitabilität

Wenn Sie im Rahmen der Buchhaltung sämtliche Einnahmen und Ausgaben erfassen, können Sie diese anschließend im Rahmen eines einfachen Controllings analysieren. Ein solches Controlling hilft Ihnen beispielsweise dabei übermäßige Anstiege der Kosten frühzeitig zu erkennen. Ebenso können Sie analysieren, welche Produkte und Dienstleistungen am profitabelsten und welche womöglich Verluste verursachen. Die Ergebnisse ihrer Analysen können Sie anschließend in die weitere Ausrichtung ihres Geschäftes einfließen lassen.

 

Umsatzsteuer

Unternehmen, die umsatzsteuerpflichtig sind, müssen die Umsatzsteuer an den Staat abführen. Dabei sind je nach Steuerschuld feste Termine für die Umsatzsteuervoranmeldung einzuhalten.

 

Anmeldung Werte des Vorjahrs Euro
monatlich bei einer Steuerschuld von über 7.500,00
monatlich in den ersten Zwei Kalenderjahren nach Unternehmensgründung (Ausnahme: Kleinunternehmer)  
vierteljährlich bei einer Steuerschuld von nicht mehr als 7.500,00
jährlich bei einer Steuerschuld von nicht mehr als 1.000,00